Kornett geistiger Vater des DEL-Dünnsins?

Die Eishockey News haben - ähm, pardon - Eier! In ihrer aktuellen Print-Ausgabe geht das Straubinger Fachblatt auf vollen Konfrontationskurs mit der DEL. Keine Spur von Hofberichterstattung! Ganz im Gegenteil bringen die Straubinger in ihrer Kommentierung klar zum Ausdruck, was sie von den DEL-Plänen halten: nichts! Besonders interessant: In seinem Kommentar "Steilpass" stellt Redaktionsleiter Wolfgang Karl erstmals Mutmaßungen an, wer den ganzen DEL-Dünnsinn um die Abschaffung von Auf- und Abstieg losgetreten haben könnte.

Demnach gelte der Berliner Eisbären-Geschäftsführer Detlef Kornett in DEL-Kreisen als "Vater des DEL-Wahnsinns". Hintergrund: Kornett ist der Europa-Abgesandte von US-Multimillionär Anschutz. Und Anschutz will in der Nähe des Berliner Ostbahnhofs eine neue Multifunktionsarena errichten. Kornett wurde übrigens bereits am 27.April von der Zeitung die Welt im Kontext der Abschaffung von Auf- und Abstieg als Befürworter dessen zitiert, was wenige Wochen später über Eishockey-Deutschland hereinbrach.

In dem Artikel werden noch weitere Namen genannt, die als heiße Verfechter der geschlossenen DEL-Gesellschaft gelten dürften: Frey (Nürnberg), Schröder (Frankfurt) sowie Fabel (Krefeld). Wir von Pro-Aufstieg sind gespannt, wieviel Sympathie die genannten Herren bei den Fans ihrer Klubs dafür ernten. Wolfgang Karl jedenfalls schreibt Frey, Schröder & Fabel folgendes ins Stammbuch: "Sie sollten nachdenken darüber, ob man rein aus Eigennutz ein Modell durchdrücken sollte, das ganz klar am Willen der Fans vorbei geht und das vielen Experten gegen den Strich geht. Das Wort "Planungssicherheit" können nämlich viele Leute angesichts hoher Arbeitslosigkeit…nicht mehr hören."