ESBG fordert Auf- und Abstieg von der DEL

Proteste Endlich bezieht auch die ESBG Position! Auf einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung bei München beauftragte die Ligengesellschaft heute den Deutschen Eishockey Bund (DEB), in den bevorstehenden Kooperationsverhandlungen mit der DEL auch die Interessen der ESBG zu vertreten. Konkret soll das DEB-Präsidium dabei die Beibehaltung von Auf- und Abstieg, also die zentrale Forderung von Pro-Aufstieg, anvisieren. Noch dazu solle dies "langfristig" (bis zur WM 2010) in einem Kooperationsvertrag festgeschrieben werden. Ausführliche Infos zur ESBG-Sitzung gibt es auf der Seite Eishockey.Info.

Aus Sicht von Pro-Aufstieg ist diese Nachricht zunächst einmal erfreulich: DEB bzw. ESBG bewegen sich und zeigen Flagge! Bei den Verhandlungen mit der DEL kommt es nun aber auch darauf an, nicht nur die Beibehaltung von Auf- und Abstieg durchzusetzen, sondern auch die Bedingungen, zu denen ein Zweitligaklub in die DEL aufsteigen kann, auszuhandeln. Konkret geht es also um die Frage: Wie streng ist Gernots Gesichtskontrolle? Wir von Pro-Aufstieg vertreten dabei eine ziemlich einfache Position: Der Meister der 2.Eishockey Bundesliga steigt - so er sein Aufstiegsrecht wahr nimmt - in die Deutsche Eishockey Liga auf und erhält eine DEL-Lizenz. Punkt! Dergestalt könnte sich die DEL auch des ganzen Heckmecks um Ausnahmegenehmigungen etc. entledigen. Denn merke: Wenn die große deutsche Fußball-Bundesliga nicht an Mainz 05 und Unterhaching zu Grunde geht, dann sollte die Deutsche Eishockey Liga auch mit suboptimalen Hallen in Wolfsburg und Bietigheim zurecht kommen. Wenn der 1.FC Köln und Eintracht Frankfurt trotz neuer Stadien in der 2.Fußball-Bundesliga überleben können, dann sollte dies auch den (hypothetisch) Hamburg Freezers gelingen. Hier könnte das Eishockey wirklich mal vom Fußball lernen: Dort labert niemand von Planungssicherheit!