Das Aktionsbündnis "Pro Aufstieg"fordert:

1) eine sportliche Auf- und Abstiegsregelung zwischen der DEL und der 2. Eishockey-Bundesliga!

2) eine sportlich offene deutsche Eishockey-Ligenstruktur, die einen wirtschaftlichen Einkauf ohne sportliche Qualifikation in eine andere Liga untersagt - Aufstieg bedingt Abstieg!

3) eine von Sympathien bzw. Antipathien freie, der bestehenden Regelung konstant und unbedingt folgende Ligenzuweisung nach erfolgter sportlicher Entscheidung!

4) ein deutliches Bekenntnis des Deutschen-Eishockey-Bundes (DEB) zur bestehenden sportlichen Verzahnung zwischen DEL und ESBG und gegen den DEL-Beschluss vom 19. Mai 2005!

5) im Falle eines Beibehaltens des DEL-Beschlusses vom 19. Mai 2005 ein rigoroses Vorgehen des DEB gegen die DEL auf nationaler sowie auf Weltverbandsebene und die Installation einer 1. Eishockey-Bundesliga unter dem Dach der ESBG bzw. des DEB!

Kommentierungen

"Pro Aufstieg" unterstützt die Interessen von Eishockeyfans aller Ligen, die sich gegen den DEL-Beschluss vom 19. Mai 2005 aussprechen und eine Beibehaltung der bestehenden Verzahnung von DEL und der 2. Eishockey-Bundesliga fordern.

"Pro Aufstieg" unterstützt die Fans in ihrem Bestreben um ein sportlich offenes Eishockey in Deutschland, das nicht bereit ist die Priorität des Sports den wirtschaftlichen Zwängen zu opfern.

"Pro Aufstieg" lehnt es prinzipiell ab, dass Clubs ohne sportliche Qualifikation die Möglichkeit haben sollen, sich in eine andere Liga einzukaufen! Dies schließt einen Lizenzkauf im Sinne einer Lizenzübernahme durch einen Club mit sportlicher Qualifikation allerdings nicht aus.

"Pro Aufstieg" empfindet es als untragbar, dass von Seiten der DEL über die Öffentlichkeit Sympathien als möglichen Grund für eine Aufstockung der DEL und somit für eine Umgehung einer sportlich Auf- und Abstiegsregelung mit in die Diskussionen gebracht werden.

So wie "Pro Aufstieg" die Sicherung eines Aufstiegs in die DEL fordert, so sei auch der sportliche Abstieg unbedingt einzuhalten! Gleiches gilt für einen Abstieg bei Nichteinhaltung von strukturellen Bedingungen (Ausnahmegenehmigungen).

"Pro Aufstieg" erwartet vom Bundesverband des deutschen Eishockeys (DEB) eine deutliche und energische Positionierung gegen das Vorhaben der DEL-Gesellschafter.

"Pro Aufstieg" empfindet jeden Tag längeren Stillschweigens durch den DEB als als fehlende Rückendeckung der betreffenden Clubs durch ihren Verband.

"Pro Aufstieg" lehnt einen Fortbestand der DEL bei Beibehaltung des Beschlusses vom 19. Mai 2005 unter dem Dach des Weltverbandes ab und fordert den DEB in diesem schlechtesten Falle auf, eine 1. Bundesliga unter dem Dach der ESBG bzw. des DEB zu installieren und mit allen legalen Mitteln gegen die DEL vorzugehen (Stichwort 'Wilde Liga')

Selbstverständnis

"Pro Aufstieg" versteht sich als Aktionsbündnis, das sich in erster Linie dem sportlichen Grundgedanken verschrieben hat. "Pro Aufstieg" will eine möglichst schnelle Zusicherung einer Auf- und Abstiegsregelung zwischen DEL und 2. Eishockey-Bundesliga durch die entsprechenden Dachorganisatoren durchsetzen.
"Pro Aufstieg" ist grundsätzlich gern zum Dialog zu Fragen von Eishockeystruktur und -kultur bereit.