Sportifnormationsdienst meldet Protest-Aufruf

14.12.2005

Der Sportinformationsdienst (sid) hat die annoncierte Protestaktion am kommenden Wochenende gegen den geplanten Pseudo-Kompromiss zwischen DEL und DEB/ESBG zur Kenntnis genommen und in einer Agenturmeldung verarbeitet. Nachzulesen ist die Meldung zum Beispiel auf Kicker Online oder Sport1. Wir sind gespannt auf die Resonanz in den Stadien… :-)

Der Aufruf zur bundesweiten Aktion

13.12.2005

Im folgenden der Original-Wortlaut von Hightowers Aktionsaufruf:

Hallo, am kommenden Wochenende wird es eine bundesweite gemeinsame Fanaktion geben!!
In jedem Stadion wird dann dasselbe Plakat zu lesen sein:

Euer Kooperationsvertrag stinkt - PRO AUFSTIEG !

Dies ist eine Idee von Marc (SERC Supportern) und mir (Messdiener Freiburg).

Wir wissen, dass es ziemlich kurzfristig ist, aber es ist machbar! Wir bitten euch dieses Aktionswochenende zu unterstützen!! Falls ihr auch Fans anderer Vereine kennt, sagt diesen Bescheid, damit soviel Vereine wie möglich mitmachen. Falls ihr Berichterstatter der Medien kennt, könnt ihr diese auch über die bundesweite Aktion informieren! DANKE. Pro Sportlichem AUF/ABSTIEG !!!

Pro Aufstieg fügt hinzu: Bitte schickt unbedingt alle Aktionsbilder per eMail an , damit wir sie auf flickr veröffentlichen können!

Bundesweite Aktion angekündigt: Es stinkt!

13.12.2005

Heute erreichten uns E-Mails, die uns darüber informierten, dass am kommenden Wochenende eine bundesweite Plakataktion in den Eishallen des Landes durchgeführt werden soll. Die Aktionisten übermittelten vorab den Slogan, der auf den Plakaten zu sehen sein soll:

EUER KOOPERATIONSVERTRAG STINKT!

Dem ist auch von unserer Seite nichts hinzuzufügen. Vielleicht noch ein klitzekleines P.S. an die Kommentatoren der Fachjournaille:
Was euch bremst, ist eure Blauäugigkeit!

Nicht alle geben klein bei! Fotos aus München:

12.12.2005

Der Formelkompromiss, oder: Pondhockey als letzte Alternative!

8.12.2005

N´abend allerseits, um mit den gelassenen Worten von Uns-aller-Heribert-Fassbender zu sprechen und sich selbst die notwendige Ruhe zu verleihen, die angesichts der neuesten Meldungen so verdammt schwer fällt.
Wenn wir noch nicht wussten, was ein Formelkompromiss ist - jetzt haben wir einen, der allen Eishockeyfans die Fußnägel nach oben biegen müsste:

Laut Informationen der EishockeyNEWS soll der neue Kooperationsvertrags zwischen DEL und DEB mit einer Laufzeit von 4 oder 5 Jahren u.a. folgende Aspekte beinhalten:

- Einen Absteiger aus der DEL wird es definitiv nicht mehr geben

(…)

So - und eigentlich könnten wir an dieser Stelle schon aufhören über diesen Vertrag zu diskutieren, da damit die sportliche Verzahnung ohnehin im Sumpf aus Fremdbestimmtheit und Sportfeindlichkeit versenkt worden wäre. Aber das, was man einen Kompromiss nennt, fährt noch unglaublichere Geschütze auf:

- Der potentielle Aufsteiger (diesen gibt es theoretisch allerdings nur vier Jahre lang bzw. bis die DEL eine Ligenstärke von 16 Vereinen erreicht hätte) hat ein einmaliges Eintrittsgeld in Höhe von rund 800.000.- Euro zu bezahlen (keine Kaution, sondern eine Einmahlzahlung!).

Hallo? Guten Morgen?

Damit wäre angesichts der deutschen Eishockey-Wirklichkeit nicht nur der Abstieg, sondern definitiv auch der Aufstieg abgeschafft!

Um es klipp und klar zu sagen:
Wenn diese Inhalte von Vertretern der DEL UND des DEB unterschrieben werden, dann drängt sich uns von Pro-Aufstieg nur ein einziger Gedanke auf:

Eben in jenem Worst-Case-Szenario, dem "geschönten" Abnicken der DEL-Forderungen durch den Verband, ist es schwer vorstellbar, dass es nicht auch beim DEB einige Herrschaften geben muss, denen DEL-Interessen näher stehen als die Belange des Deutschen Eishockeysports. - Dem jedenfalls wird nachzugehen sein.

Wenn dennoch alles so kommen sollte - gute Nacht! Uns finden Sie dann beim Pondhockey - ohne Lachsschnittchen, ohne einem projezierten sportlichen Wettstreit und das Diktat von Menschen, die die Grundwerte des Sports an die Wirtschaft verkaufen!

Doch solange es nicht so ist, werden sich diejenigen wehren, die so viel mehr von unserem Sport verstanden haben als die, die ihn nun kastrieren wollen.

Eine höfliche Bitte aus Düsseldorf

28.11.2005

Heute erreichte uns etwas spät eine höfliche Bitte aus Düsseldorf. Nein - kein ganzjähriger Karneval, keine M.-Komma-Rückholaktion und auch kein Altbiererlass an rheinischen Grundschulen!
Die Bitte bezog sich auf Gernot, den Vertragsverlängerten: Die Bitte.

Grandios-kreative Gegenwehr aus Bietigheim

24.11.2005

Beim Pokalspiel der Bietigheim Steelers gegen die Mannheim Adler organisierten die Fans der "Ice Hawks" zum wiederholten Male bermerkenswerte Choreografien gegen die Abschaffung von Auf-und Abstieg und Herrn T. aus K., der unlängst und begleitet durch ein heftiges Kopfschütteln vieler Fans für weitere drei Jahre in seinem Amt bestätigt wurde. Die tollen Bilder findet ihr hier.

1,5 Millionen für Gernots Gesichtskontrolle?

22.10.2005

Vergangene Woche hat die ESBG dem DEB bekanntlich das Mandat erteilt, das deutsche Minor-League-Eishockey im Konflikt mit dem DEB zu vertreten und um die Beibehaltung von Auf- und Abstieg zu kämpfen (Pro-Aufstieg berichtete). Wie von unterschiedlichen Seiten zu hören war, ist der DEB (und hierbei vor allem Franz Reindl) mit einer erfreulichen Entschlossenheit und Professionalität in die Sitzung mit der ESBG gegangen. Dies stimmt zuversichtlich, dass der DEB nicht als Grüß-Gott-August in Köln bei Gernot Tripcke III vorstellig wird. Das Armdrücken zwischen den DEL-Oligarchen und dem deutschen Eishockey kann also beginnen. Noch zuversichtlicher stimmt die Tatsache, dass auch DEL-intern immer mehr Akteure begreifen, dass die Abschaffung von Auf- und Abstieg eine beknackte Idee und kommunikationspolitische Katastrofe war. mehr »

Fan oder Flaneur?

18.10.2005

Weil das launische Popcorn-Publikum den Arenen fernbleibt und meist nur noch die eingefleischten Fans zu den Spielen pilgern, kommt auf die Deutsche Eishockey-Liga ein ernsthaftes Problem zu.

Ein Artikel aus der taz Nr. 7792 vom 13.10.2005 von Christian Otto aus Hannover
(mit freundlicher Genehmigung der tageszeitung.) mehr »

Steelers äußern sich zu Interview mit Gernot Tripcke

18.10.2005

Mit großer Verwunderung haben die Verantwortlichen des SC Bietigheim-Bissingen in der vergangenen Woche die Meldung verschiedener Pressestellen vernommen, in denen der Geschäftsführer der Deutschen Eishockey Liga, Gernot Tripcke, dem EHC Wolfsburg und den Steelers eine eventuelle Aufnahme in die höchste deutsche Spielklasse verweigert.

Herr Tripcke wird unter anderem mit folgenden Worten zitiert: "Bietigheim schließt einen Standortwechsel bei einem möglichen Aufstieg aus…" und wird "…nicht in der DEL aufgenommen."

Nach Rücksprache mit den Sponsoren und Partnern des SC Bietigheim- Bissingen machen die Steelers nochmals deutlich, dass alle Verantwortlichen weiterhin unter Hochdruck an der Verwirklichung des Ziels DEL arbeiten. Dies schließt neben der sportlichen und wirtschaftlichen Komponente auch die Erfüllung aller geforderten DEL Regularien mit ein. mehr »